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German Guzzi Classic Team

Bericht Biketoberfest Sascha und Bildershow

Meisterhafter Saisonabschluss!

Oschersleben: Zufriedene Gesichter beim Endurance Team von Silent-Hektik. Sascha und Frank konnten sich das zweite Jahr in Folge den Meistertitel in der 1000er Klasse sichern und zeigten einmal mehr, was in Ihren kleinen Guzzis steckt!

In den beiden voran gegangenen Rennen konnten die beiden bereits gut punkten und so ging das gesamte Team voller Zuversicht in das letzte Rennen der Classic Endurance Championchip Serie. Für etwas Verblüffung sorgen dann aber bereits die im Training gefahrenen Zeiten der Konkurrenz. Schon am Samstag deutet sich an, dass hier mit harten Bandagen gekämpft werden würde und kein Team bereit wäre, die rote Laterne freiwillig zu übernehmen. Ein Spaziergang würde es nicht werden, zumal das Bördewetter sich nicht von seiner besten Seite zeigen wollte.

Von Vorn herein galt die Absprache, dass die Wahl der Motorräder vom Wetter abhängig gemacht werden würde. Schließlich stand bereits in zwei Wochen das letzte Rennen in den internationalen ECS Serie in Spanien an. Das Risiko, bei regnerischem Wetter den Langstreckenrenner durch einen Sturz zu beschädigen, wäre einfach zu hoch gewesen.

Qualifikation 1 fand im Nassen statt. Wer Sascha kennst, der weiß, dass er dort die verminderte Motorleistung seiner 750er Guzzi perfekt ausspielen kann. Nasse Fahrbahn…na und?! Die Bedingungen spielten ihm ganz und gar in die Karten und sorgen für ein prima Ergebnis. Schnellster 18-Zöller mit 3 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Rang. Q2 war trocken und daher kam dann doch noch mal der 1000er Endurance Renner zum Einsatz. Die ersten beiden Runden liefen ganz gut. Leider wurde Sascha durch einen GSX R Fahrer auf der Start-Ziel-Geraden in zwei aufeinander folgenden Runden überholt und dann mit gehobener Hand ausgebremst. Offenbar hatte er technische Probleme, ein anderer Fahrer hatte kurz darauf einen Unfall und der Turn musste abgebrochen werden.

Gemeinsam konnten Frank und Sascha als Ergebnis aus allen Qualifikationen den 12. Startplatz herausfahren, womit wir alle mehr als zufrieden sein konnten. Insgesamt gingen 35 Teams an den Start. Die spannende Frage für den morgigen Renntag: Wie würde das Wetter werden? Das Konsultieren verschiedener Wetterapps half da nur wenig weiter. In der oft windigen Börde fliegen die dicken Wolken oft unverrichteter Dinge vorbei.

Der Sonntag startete dann leider komplett verregnet, mit wenig Hoffnung auf trockene Phasen. Da sowohl Frank und Sascha sich mit ihren kleinen „Guzzen“ im Nassen einfach viel wohler fühlten, wollten sie diese auch im Rennen einsetzten.  Der Le Mans-Start verlief mal wieder einmal mehr als gut. Sascha konnte sich in der ersten Kurve bis auf Platz 3 vorkämpfen. Dass das nicht so bleiben würde, war natürlich klar. Nach und nach überholten die einige 17-Zöller, die auf Regenreifen unterwegs waren.

Trotz der geringeren Motorleistung waren die beiden das schnellste 18-Zoll-Team und konnten sich sogar einen soliden Vorsprung ausbauen. Pro Runde etwa 4 Sekunden schneller als das nachfolgenden Team in Ihrer Klasse, sorgten für etwas Entspannung. In einer der Safety-Car-Phasen konnte Frank die Gunst der Stunde sehr geschickt für einen blitzschnellen Wechsel nutzen und gab Sascha so die Gelegenheit, das Rennen ohne den kleinesten Zeitverlust fortzusetzen. Durch das Zusammenrücken aller Teams während der Safty-Car-Phase, hatte Sascha das Gefühl für unseren Vorsprung verloren. Zudem wurde allen One-Bike-Teams ja noch ein Runde gutgeschrieben.

Bisher war alles perfekt gelaufen, keine technischen Defekte, kein Sturz und die Wechsel klappten reibungslos. Nach und nach trocknete die Strecke immer mehr ab dies sorgte dafür, dass Frank in seinem Turn immer schneller wurde. In unserer Klasse in Führung liegend, absolvierten wir den letzten Wechsel. Zwar war die Ideallinie fast vollständig abgetrocknet, aber die weißen Striche und die Curps immer noch gefährlich glatt. Sascha hatte damit ordentlich zu kämpfen und konnte nur mit Not den einen oder anderen Rutscher abfangen.

Mit dem Abwinken des Rennens stand fest: Bestes 18-Zoll Team – Gesamtplatz 10 und den Meistertitel haben wir 2017 erfolgreich verteidigt!

Wir sind stolz auf unsere Leistung als Team und bedanken und ganz herzlich bei unseren Sponsoren

Fa. Silent Hektik und Fa. Stein Dinse!